Netzdokumentation und Vermessung von Wassernetzen
Häufige Fragen zur Netzdokumentation im Wassernetz
Was regelt DVGW GW 120 genau?
Das Arbeitsblatt beschreibt die Mindestanforderungen und Standards der Netzdokumentation in Versorgungsunternehmen. Es gilt für das Einmessen von Leitungen, Einbauteilen und Anlagen der Gas- und Wasserverteilung, für die Ersterstellung und Fortführung einer digitalen Netzdokumentation im GIS und für die Bereitstellung dieser Daten.
Wie genau muss eine Wasserleitung eingemessen werden?
Die erforderliche Genauigkeit richtet sich nach der Nutzung der Daten und den Vorgaben aus GW 120. Entscheidend ist weniger ein einzelner Zahlenwert, mehr die dokumentierte und konsistente Genauigkeitsklasse. Ein Datensatz, bei dem klar ist, wie genau er ist, hilft im Betrieb deutlich mehr als eine Zahl ohne Herkunft.
Können Sie unsere alten Papierpläne digitalisieren?
Ja. Wir digitalisieren analoge Rohrnetzpläne und übernehmen historische CAD-Bestände ins GIS. Widersprüche zwischen Plangenerationen arbeiten wir heraus und kennzeichnen sie, statt sie stillschweigend zu glätten. Wo es nötig wird, klären wir strittige Abschnitte durch Ortung oder Nachvermessung im Feld.
Wer darf Einmessungen im Versorgungsnetz durchführen?
Für einfache vermessungstechnische Arbeiten an Versorgungsnetzen gibt DVGW GW 128 den Rahmen und die Qualifikationsanforderungen vor. Komplexere Aufgaben gehören in die Hand entsprechend qualifizierter Vermessungsfachkräfte. GW 120 grenzt einfache und komplexe vermessungstechnische Arbeiten voneinander ab.
Ihre Netzdaten sind älter als Ihr GIS?
Dann lohnt ein Blick von außen. Wir sichten Ihren Datenbestand, benennen die Lücken und schlagen einen Weg vor, wie Sie Schritt für Schritt zu einer belastbaren Netzdokumentation kommen.
Sie haben noch Fragen? Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Anliegen rund um Netzdokumentation Wassernetz, Vermessung und GIS.