Halstenbek - Turbo-Netz: Start im September
31.07.2011 08:31
HALSTENBEK. Im Juni wurde das Projekt Glasfasernetz für Halstenbek mit dem symbolischen Spatenstich begonnen, seitdem geht es mit großen Schritten voran. Gestern lieferte ein Transportunternehmen das Gebäude in den Ostereschweg, in dem künftig die gesamte Servertechnik untergebracht sein wird. "Mit einer Breite von 4,5 Metern passte der Transporter nichtmal durch den Elbtunnel und musste deshalb durch ganz Hamburg", berichtet Michael Pries, der die technische Leitung übernommen hat. Insgesamt 61 Tonnen wiegt der Koloss, der seit gestern auf dem Gelände der Gemeindewerke steht und der Nahe Leipzig gefertigt wurde.
Das Gebäude ist das Herzstück des neuen Glasfasernetzes. Dort wird ab Mitte August die Hauptleitung des Nordersteder Unternehmens wilhelm.tel angeschlossen und die Datenströme an die Haushalte weitergeleitet. Zeitgleich bauen die Gemeindewerke an einer Verteilerstation am Seekamp, von der aus der Bereich Krupunder versorgt wird. Beide Bauwerke sind vollklimatisiert, damit die dort laufenden Rechner nicht überhitzen. "Außerdem sind sie sehr gut gedämmt, sodass auf lange Sicht weniger Strom verbraucht und die Umwelt geschont
wird", erklärt Pries.
Zwei weitere Verteilerstationen sind in Brande sowie am Heideweg geplant. Diese werden jedoch erst dann aufgestellt, wenn dort das Lichtwellenkabel verlegt wird. In etwa einer Woche, so hofft Pries, sollen die Verteilerstationen angeschlossen sein. Der Zeitplan der Gemeindewerke ist eng: Anfang September sollen die ersten Haushalte in Halstenbek mit Telefon, Internet und Fernsehen per Glasfaserleitung angeschlossen sein, bis Ende des Jahres soll die Zahl der Kunden auf 500 ansteigen.
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